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Top Sehenswürdigkeiten auf Bali und deren Alternativen

Alternativen zu den Top Sehenswürdigkeiten Balis

Die Insel Bali ist ein wahres Paradies ohne Frage, aber leider weiß das mittlerweile auch der Rest der Welt. Wegen ihrer Vielfalt, ihrer üppigen Vegetation, ihrer Vulkane, ihrer beeindruckenden Tempelanlagen und den hilfsbereiten Menschen ist die Insel eines der beliebtesten Reiseziele im asiatischen Raum. Was auf vielen Reiseblogg-Fotos oder in Katalogen aussieht, als hätte man die Insel für sich, sieht in der Realität oft anders aus. Hunderte Touristen tummeln sich an einem der Hotspots von Bali, um das perfekte Foto zu machen.

Manchmal gibt es keine Alternative, wie zum Beispiel beim Tempel Tanah Lot, der durch seine Lage „im Meer“ ein Alleinstellungsmerkmal auf Bali hat. Aber oft gibt es eine andere Option die mindestens genau so schön, dafür aber weniger bekannt ist. Wer also keine Lust auf Warteschlangen oder Menschenmassen hat, sollte es vielleicht hier mal versuchen.

Die Tegallalang Rice Terrace- Alternative: Jatiluwith Rice Terrace

Für eine Reisterrasse im Stau stehen? Das erlebt man wahrscheinlich nur auf Bali. Trotzdem ist dieses Bild der faszinierend angelegten Terrassen immer wieder atemberaubend schön.

Auf dem Weg zu den Tegallalang Reisterrassen, die ungefähr mittig zwischen Ubud und dem Mount Batur liegen, kommt man irgendwann mit dem Auto nur noch schwer voran. Hunderte Autos, Roller und Taxis suchen auf der engen Straße direkt am Reisefeld einen Parkplatz.

Der Balinese hat sich hier auf die Touristen eingestellt, es gibt Restaurants mit sogenannten „Fotospots“ mit Blick auf die Reisfelder und an den Abgängen stehen Einheimische und fragen nach einer kleinen Spende. Wenn man sich für die Tegallalang Terrassen entschieden hat, sollte man den Balinesen ein paar Rupiah geben. Das mindert den Inhalt des Geldbeutels kaum, ist aber für den Balinesen wirklich hilfreich.

Je nachdem zu welcher Jahreszeit man die Reisterrassen besucht, bietet sich einem jedes Mal ein anderes Bild. Die Reisernte findet 3x pro Jahr statt, doch bis es soweit ist, müssen erst einmal vorgezüchtete Reispflanzen per Hand in die Felder eingesetzt werden. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem sorgt dann dafür, dass die Terrassen geflutet werden und die kleinen Setzlinge wachsen können.  Die frisch ausgetriebenen Pflänzchen sorgen dafür, dass sich unsere Augen an den üppig grünen Terrassen kaum satt sehen können. Nach erfolgter Ernte, werden die Felder kontrolliert niedergebrannt und so für die nächste Ernte vorbereitet.

Ein anderer Hotspot, der leider nicht weniger Besucher zählt, sind die Reisefelder Jatiluwith, welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Sie liegen etwa 1,5 Stunden Fahrzeit von Ubud entfernt und sind wahrlich beeindruckend.

Sie sind anders angelegt als die Tegallalang Reisterassen. Nicht so tief abfallend, dafür aber viel weitläufiger. Deshalb verteilt sich der Touristenansturm mehr und stört nicht immer das eigene Fotomotiv.

Es gibt tolle Restaurants inmitten der Reisfelder und man spaziert ohne Spendenaufrufe durch das wunderschöne Grün!

Der Ubud Market – Alternative: Sukawarti Art Market

Nach ein paar schönen, einsamen Tagen in einem Relaxresort in den Reisfeldern von Ubud, ist einem vielleicht nach etwas mehr Trubel zu Mute. Eine schöne Möglichkeit, um Kunst jeglicher Art zu kaufen, bietet der Ubud Market. Wer unter Platzangst leidet, sollten diesen Markt jedoch eher meiden, denn es kann hier wirklich voll werden. Die Gassen sind sehr eng und auch in der Markthalle, die fast komplett ohne Tageslicht ist, muss man sich oft energisch durchdrängeln, um an einen Stand heranzukommen. Die Stände bieten allerdings neben wunderschöner balinesische Handwerkskunst auch allerhand anderes Nützliches wie Lebensmittel, Koffer oder Schmuck.

Für diejenigen unter uns, die Menschenmassen eher meiden, bietet der Sukawati Art Market eine interessante Alternative. Im Ort Sukawati, ca. 20 Fahrminuten von Ubud entfernt, schlängelt sich der Markt durch die Gassen. Er ist nicht so groß wie der Markt in Ubud, trotzdem gibt es hier gute balinesische Kunst zu kaufen.

Ganz in der Nähe befindet sich der Hidden Canyon Bali, die beiden Ausflugsziele lassen sich somit einfach miteinander verbinden.

Der Tegenungang Waterfall- Alternative: Der Tukad Cepung Waterfall

Durch seine Lage (nur 20 Minuten Fahrtzeit von Ubud) und die Bademöglichkeit am Fuße des Wasserfalles gehört der Tegenungan Wasserfall zum beliebtesten der Insel.

Mindestens genauso spektakulär ist der Tukad Cepung Wasserfall, der sich in einer Höhle befindet.

Nach einer Stunde Autofahrt von Ubud, erreicht man den kleinen Parkplatz, von dem man ungefähr 15 Minuten laufen muss, um die Höhle zu erreichen. Die Stufen sind teilweise sehr hoch und der Weg ziemlich uneben, gut zu Fuß sollte man also sein.

Wenn man morgens los geht und um ca. 10 Uhr die Höhle erreicht, ist das einfallende Licht am besten und man hat vielleicht sogar das Glück allein hier zu sein.

Die heißen Quellen von Pura Tirta Empul- Alternative: Tempel of Lempuyang Luhur

Zugegeben, die beiden Tempelanlagen sind keine wirklichen Geheimtipps und bei beiden sollte man früh genug dort sein, um die größten Menschenmassen zu umgehen.

Die heißen Quellen von Pura Tirtra Empul liegen unweit der Tegallalang Reisfelder und sind eine heilige Stätte der religiösen Einheimischen, welche hier tagsüber ihre Waschungen abhalten. Auch als Tourist darf man mit Sarong und Badebekleidung in das heilige Wasser.

Leider benehmen sich einige Touristen gegenüber den Einheimischen und der heiligen Stätte respektlos, indem sie lautstarke Unterhaltungen führen, in die Opfergaben treten oder gar ungefragt Fotos von den Einheimischen im Wasser machen.

Lobenswert wäre ein Verhalten wie wir es in Europa beim Betreten einer Kirche an den Tag legen, denn ein Tempel oder eine heilige Stätte ist nicht anderes für die Balinesen.

Der Lempuyan Tempel, hat im letzten Jahr Kultstatus erlangt. Das bekannte Foto am Himmelstor mit dem Mount Agung im Hintergrund war und ist ein großer Hype in den sozialen Netzwerken.

In Wahrheit steht man (bei gutem Wetter, sonst ist der Mount Agung nicht zu sehen) ca. 2 Stunden an, um ein Foto zwischen zwei wunderschönen Tempelwänden zu machen. Die Spiegelung im Wasser wird tatsächlich von einem Fotografen vor Ort „künstlich“ mit einem Spiegel erzeugt.

Dabei entsteht ein wirklich geniales Motiv, bei dem keiner der Lieben zuhause auch nur ansatzweise ahnen kann, wie viele Strapazen man für dieses Foto auf sich genommen hat.

Ansonsten ist die Tempelanlage wenig interessant- man sollte also nicht allzu enttäuscht sein.

 

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