Yakee travel Reiseerlebnis Mauritius

Reisebericht von Beata Jankowski:

 

DUBAI trifft MAURITIUS – was für eine Reise-Kombination!

Unterschiedlicher könnten zwei Reiseziele eigentlich kaum sein – und genau das hat diese Reise für mich so spannend gemacht.

Zwei Tage Dubai, danach weiter nach Mauritius. Erst Hochhäuser, Skyline und Wüste, danach tropische Landschaften, türkisblaues Wasser und ganz viel Entspannung. Zwei völlig unterschiedliche Welten – und trotzdem hat beides wunderbar zusammengepasst.

 

Dubai – ich gebe es zu: Ich war skeptisch

Bevor ich nach Dubai gereist bin, habe ich mich tatsächlich öfter gefragt: Was finden eigentlich alle an Dubai? Ganz ehrlich: Ein kleiner Teil von mir dachte immer – es ist doch nur Wüste. Eine Betonwüste!

Tja … ich muss meine Meinung revidieren. 🙂 Jetzt verstehe ich die Faszination. Und zwar ziemlich gut.

Natürlich gibt es Baustellen. Viele sogar. Aber irgendwann habe ich sie gar nicht mehr als störend empfunden. Dubai wächst einfach – und zwar in einem Tempo, bei dem man manchmal nur staunen kann. Kaum hat man sich an das eine beeindruckende Gebäude gewöhnt, steht schon das nächste da.

Mich haben vor allem die Skyline, die außergewöhnlichen Gebäude und die vielen Dinge beeindruckt, die man tatsächlich nur hier findet. Und natürlich die Hotels – da schlägt mein Reiseberaterinnen-Herz sowieso etwas höher. 🙂

Was mir besonders gut gefallen hat: In Dubai kann man unglaublich viel miteinander verbinden. Morgens Strand, nachmittags Shopping oder Sightseeing, abends ein gutes Restaurant oder eine Bar – und am nächsten Tag geht es in die Wüste. Citytrip, Badeurlaub, Wüstenerlebnis und Partyurlaub? Alles möglich.

Natürlich habe ich mir auch einige Hotels angeschaut. Wie sollte es anders sein? 🙂

Übernachtet habe ich im 25hours Hotel. Sehr zentral und mit einem tollen Blick auf das Museum of the Future. Besonders schön fand ich die Abende auf der Dachterrasse. Einfach dort sitzen, den Blick genießen und ein bisschen Dubai auf sich wirken lassen. Das Foto dazu müsst ihr euch unbedingt anschauen!

Das SIRO One Za’abeel ist dann wieder eine ganz andere Geschichte. Hier dreht sich sehr viel um Sport, Fitness und Recovery. Ein wirklich interessantes Konzept – und definitiv ein Hotel für alle, die auch im Urlaub Wert auf Bewegung und Regeneration legen.

Danach ging es ins W Dubai – Mina Seyahi. Sehr stylisch, sehr Dubai. Toller Blick auf den Arabischen Golf, ein spektakulärer Infinity-Pool und richtig schöne Zimmer. Und ich fand es spannend, dass jedes Zimmer seinen eigenen Charakter hatte. Je höher man kommt, desto beeindruckender natürlich der Ausblick.

Für den Strand habe ich mir das Taj Exotica Resort & Spa The Palm ausgesucht. Ein wunderschöner Strand – auch wenn er, wie eigentlich die gesamte Palme, künstlich aufgeschüttet wurde. 🙂 Dazu eine wirklich herzliche Gastfreundschaft und Essen, das mich sehr begeistert hat. Und auch die Lage fand ich praktisch, wenn man Strand und Stadt miteinander verbinden möchte.

Und natürlich: Zwei Tage Dubai und keine Wüstensafari? Das geht nicht! Also standen auch Burj Khalifa und eine Wüstensafari mit BBQ auf meinem Programm.

Für das Museum of the Future hat die Zeit leider nicht mehr gereicht. Schade! Aber vielleicht ist das ja genau der Grund, warum ich irgendwann wiederkommen muss. 🙂

 

Dann ging es weiter nach Mauritius

Nach den aufregenden Tagen in Dubai habe ich mich richtig auf Mauritius gefreut.

Mauritius – das sind für die meisten wahrscheinlich zuerst traumhafte Strände, türkisblaues Wasser, schöne Hotels und Erholung. Und ja, genau das bekommt man dort natürlich auch. Aber während meiner Reise habe ich gemerkt: Mauritius kann viel mehr.

Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, das Hotel einmal zu verlassen und die Insel zu entdecken. Es gibt unglaublich viel zu sehen.

In Port Louis, der Hauptstadt im Norden, bekommt man schon einen ganz anderen Eindruck von Mauritius. Französische Kolonialarchitektur, die Pferderennbahn Champ de Mars und natürlich das Blue Penny Museum. Die berühmte Briefmarke kennt man ja – aber sie einmal vor Ort zu sehen, ist dann doch etwas anderes.

Auch der Botanische Garten von Pamplemousses gehört für mich unbedingt dazu. Dort sieht man erst einmal, was auf Mauritius alles wächst. Und das ist wirklich einiges!

Im Süden der Insel wurde es für mich dann besonders abwechslungsreich. Ich bin durch Kaffeeplantagen spaziert, war in Chamarel und habe die berühmte „Siebenfarbige Erde“ gesehen. Dazu ein Wasserfall und eine ganze Familie von Riesenschildkröten. Also wirklich ein Tag mit vielen kleinen Highlights.

Danach ging es noch zur La Rhumerie de Chamarel, einer der bekanntesten Rumdestillerien der Insel. Ich muss ehrlich sagen: So eine moderne und gleichzeitig nachhaltige Produktion hatte ich dort gar nicht erwartet. Wieder etwas gelernt!

Was mir während der Fahrten über Mauritius immer wieder aufgefallen ist, ist das ganz selbstverständliche Miteinander der unterschiedlichen Religionen und Kulturen. Tempel, Kirchen und Moscheen – teilweise nur wenige Minuten voneinander entfernt. Ich fand das sehr beeindruckend.

 

Und natürlich: die Hotels

Auch auf Mauritius habe ich mir einige Hotels angeschaut bzw. dort gewohnt. 🙂

Im Süden war ich im Heritage Le Telfair Golf & Wellness Resort. Der koloniale Stil in Kombination mit modernem Luxus hat mir sehr gut gefallen. Und jetzt kommt etwas, womit ich selbst nicht gerechnet hätte: Dort habe ich tatsächlich die besten japanischen Gerichte außerhalb Japans gegessen. Wer hätte das gedacht? 🙂 Ich hatte dort einfach eine richtig schöne und entspannte Zeit.

Danach ging es weiter ins St. Regis Le Morne.

Und dann ist da natürlich noch Le Morne selbst. Dieser beeindruckende Berg direkt am Meer. Einer dieser Orte, bei denen man sofort denkt: Hier möchte ich heiraten. Oder wohnen. Oder einfach nur am Strand entlanglaufen und aufs Wasser schauen. Und wer es sportlicher mag, kann natürlich auch den Berg besteigen.

Überhaupt hat mich überrascht, wie aktiv man auf Mauritius sein kann. Wandern, Berge, Wassersport – man muss hier wirklich nicht den ganzen Urlaub auf der Liege verbringen. Obwohl man das natürlich auch sehr gut machen kann. 🙂

 

Mein persönlicher Eindruck

Wenn ich Dubai und Mauritius miteinander vergleiche, könnte der Unterschied kaum größer sein.

Dubai ist laut, schnell, beeindruckend und irgendwie immer in Bewegung. Mauritius ist ruhiger, grüner, entspannter – und trotzdem voller Dinge, die man entdecken kann. Und genau deshalb hat mir diese Kombination so gut gefallen.

Dubai hat mich überrascht. Mauritius hat mich entschleunigt. Und beide haben definitiv Lust auf mehr gemacht.

Mauritius ist für mich deshalb nicht nur ein Ziel für einen klassischen Strandurlaub. Die Insel bietet so viele unterschiedliche Möglichkeiten, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist – ob Erholung, Natur, Kulinarik, Aktivurlaub oder einfach ein wunderschönes Hotel am Meer.

Mauritius – für mich definitiv ein wunderschönes Reiseziel. Und eines, das ich gerne weiterempfehle.