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Indonesien: Komodowaran greift Tourist an und verletzt ihn schwer

2017-05-12 09:43
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Insel KomodoTourist von Komodowaran angegriffen und schwer verletzt.

Wer seinen Urlaub auf Bali oder Lombok verbringt, kann die indonesische Insel Komodo mit dem Schiff meist im Rahmen einer mehrtägigen Tour erreichen. Von Flores aus, geht das wesentlich schneller und ist ein guter Tipp um Zeit und Geld zu sparen. Denn Flores ist eine interessante Alternative zu Bali, hat schöne Hotels, gute Tauchmöglichkeiten und ist noch fast unberührt.

Der Nationalpark Komodo besteht aus den drei großen Inseln Komodo, Rinca und Padar sowie einigen kleineren Inseln. Er beeindruckt durch seine wilde und ursprüngliche Natur. Die Insel Komodo ist, abgesehen von einer Ranger Station und einem kleinen Dorf, in dem die knapp 2000 Einwohner leben, ganz in der Hand der heimischen Tierwelt, vor allem ist sie Heimat des berühmt-berüchtigten Komodowarans. Die Urzeitechsen können bis zu drei Meter lang und 70kg schwer werden.

Um die riesigen Echsen ranken sich viele Mythen. Eine Geschichte, die von den einheimischen Rangern immer wieder gerne erzählt wird, ist die des Schweizer Touristen, der entgegen aller Warnungen den Urzeittieren zu nahe kam. Die Legende besagt, dass außer seiner Uhr nichts mehr von ihm gefunden wurde. Eine Schweizer Uhr widersteht also auch einem Komodo Waran.

Über 5000 Komodowarane, die auch als letzte Drachen der Welt bezeichnet werden, leben auf der Insel Komodo. Als Tourist kann man dort wandern und die beeindruckenden Echsen in ihrem natürlichen Lebensraum in freier Wildbahn erleben. Man wandert durch die Insel und plötzlich tauchen die Warane aus dem Gebüsch auf und kreuzen den Weg. Oder man kann sie beim Fressen beobachten, ein wirklich beeindruckendes Schauspiel. Auf keinen Fall aber soll man den Tieren zu nahe kommen, denn sie gelten als äußerst aggressiv.

Diese Warnung sollte man sehr ernst nehmen, wie der neueste Fall eines Touristen aus Singapur zeigt. Nicht umsonst ist bei Erkundungen der Insel immer ein Führer mit dabei. Der Tourist hat die Warane beim Fressen gefilmt. Viele Einheimische hatten ihn gewarnt, den Tieren nicht zu nahe zu kommen. Der Mann hielt sich jedoch offenbar nicht daran und wurde an den Beinen schwer verletzt. Er musste mit dem Hubschrauber in das nächstgelegene Krankenhaus geflogen werden.

 

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